Caroline Rohde absolvierte 2021 ihr Konzertexamen im Fach Blockflöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Van Hoecke und Prof. Schneider. 2024 schloss sie dort zudem den Masterstudiengang Historische Interpretationspraxis (HIP) im Fach historische Fagottinstrumente ab. Prägende künstlerische Impulse erhielt sie u. a. von Walter van Hauwe, Antonio Politano, Dorothee Oberlinger, Kristin von der Goltz, Christian Beuse und Michael Form. Ihr künstlerisches Profil umfasst ein breites Repertoire von Alter bis zeitgenössischer Musik, mit einem besonderen Schwerpunkt auf performativen Werken der Neuen Musik. In diesen verbindet sie instrumentales Spiel mit körperlichem Ausdruck und erweitert so die klanglichen und visuellen Dimensionen des Konzertgeschehens. Sie steht in engem Austausch mit Komponist*innen wie Rolf Riehm, Claus Kühnl und Elnaz Seyedi und ist regelmäßig an Uraufführungen beteiligt. Konzerttätigkeiten führten sie ins In- und Ausland. 2023 wirkte sie bei Lectures zu Luciano Berios Gesti (1966) im Rahmen der Darmstädter Ferienkurse sowie zu Rolf Riehms Gebräuchliches (1972) beim Festival w e i t . neue musik weingarten mit. Zudem leitete sie die Publikums-Performance von Mathias Spahlingers eigenzeit im Rahmen der Eröffnung des Symposiums „Community Music – Musik erleben“ am Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt. n den Jahren 2024 und 2025 war sie bei den Rathenower Tagen für Neue Musik zu Gast und leitete dort 2025 zusätzlich einen Workshop zur freien Improvisation. Ebenfalls 2025 gab sie den Workshop musica contemporanea para flauta doce beim XXXVII Festival Internacional de Música do Pará in Belém (Brasilien). Bereits 2018 hielt sie eine Fortbildung „Einführung in die Neue Musik und zeitgenössische Spieltechniken auf der Blockflöte“ für den Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs e. V. Im selben Jahr veröffentlichte sie einen Fachartikel zu Sylvano Bussottis RARA für Blockflöte und Pantomime in der Zeitschrift TIBIA. Von 2021 bis 2025 war Caroline Rohde ehrenamtliches Vorstandsmitglied der frankfurter gesellschaft für neue musik e. V. und ist dem Verein weiterhin verbunden. Seit 2017 unterrichtet sie an der Musik- und Singschule Heidelberg, wo sie seit 2025 auch das Blockflötenorchester leitet. 2024 übernahm sie gemeinsam mit Johanna von Bibra die künstlerische Leitung des Ensembles prolatio – ensemble neue musik hannover. |